Platz drei für Janis Waldow beim 24h-Rennen am Nürburgring

Rheinbach. Janis Waldow belegte im Porsche 718 Cayman GT4 CS mit der Startnummer 310 Rang drei in der Cup 3 Klasse des Langstreckenklassikers auf der Nordschleife. Er teilte sich das Cockpit des Mittelmotorsportwagens von Mühlner Motorsport mit Andreas Patzelt, Sindre Setsaas und Dirk Vleugels. Der Rheinbacher, welcher sonst für Waldow Performance bei der Nürburgring Langstrecken-Serie an den Start geht, saß zum ersten Mal am Steuer eines Porsche 718 Cayman GT4 CS.

Das Fahrerquartett war als Sechster der Cup 3 Wertung in die 49. Auflage des 24-Stunden-Rennens gegangen. Bei schwierigen Bedingungen mit stark einsetzendem Regen sowie teils trockenen, teils sehr nassen Streckenabschnitten arbeitete sich die Mühlner-Mannschaft bis auf den vierten Platz nach vorne bis um 21:30 Uhr das Rennen wegen schlechter Sicht unterbrochen wurde. Erst rund 14 Stunden später konnte dieses wieder aufgenommen werden.

Nach dem Neustart am Sonntag gelang es dem Team sich auf Rang drei vorzukämpfen, auf dieser Position liegend sah Schlussfahrer Sindre Setsaas nach 53 Runden die Zielflagge. Mit zehn Startern war die Cup 3 Klasse, nach den GT3-Fahrzeugen, die zweitstärkste Klasse des ADAC TOTAL 24-Rennen und nur zwei der zehn sahen nach einem turbulenten Rennverlauf die Zielflagge nicht.

„Es war ein besonderes sowie herausforderndes Rennen für mich. Zunächst haben wir uns erst am Dienstag vor dem Rennen dazu entschieden, in dieser Konstellation zu starten. Somit bleib uns so gut wie keine gemeinsame Vorbereitungszeit - dafür ist ein dritter Platz in dieser hart umkämpften Klasse ein sensationelles Ergebnis! Ein Riesendank gilt hier dem Team: Ich wurde super aufgenommen und das Auto war top vorbereitet. Zudem war dies auch mein bisher anspruchsvollstes Rennen auf der Nordschleife, bei diesen Bedingungen waren wir froh, dass Fahrzeug an einem Stück ins Ziel gebracht zu haben, erklärt Janis Waldow.

Der nächste Einsatz für den Rheinbacher Piloten ist der vierte NLS-Lauf 2021, die 52. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy am 26. Juni, bei dem er wieder für Waldow Performance ins Lenkrad greift.

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